Immobilieninvestment:
Cashflow – Die wichtigste Kennzahl für Anlageimmobilien

Cashflow – Die wichtigste Kennzahl für Anlageimmobilien

Geschickte Einkäufe, hohe Mietpreise und geringe Zinsen – all diese Faktoren wirken sich auf den Cashflow aus. Auch als Kapitalfluss oder Geldfluss bezeichnet, stellt er für viele die wichtigste Kennzahl für ein Investment in Immobilien dar.

Der Cashflow ist deshalb so interessant, weil er ausdrückt, wie viel Geld nach Abzug aller Kosten bei einem Investment übrigbleibt, selbstverständlich nur insofern er positiv ist! Ein negativer Cashflow bedeutet nämlich das genaue Gegenteil – dass ein Investment regelmäßig Geld kostet. Um diese Aussage über ein Investment treffen zu können, schauen wir uns im Folgenden die genaue Berechnung an.

Wie berechnet sich der Cashflow?

Bei der Cashflow Berechnung werden beide Seiten des Immobilieninvestments betrachtet, also die Einnahmen und die Ausgaben. Auf der Einnahmenseite steht hauptsächlich die eingenommene Warmmiete. Auf der Ausgabenseite befinden sich Durchlaufposten wie etwa die Nebenkosten, aber auch strategische Rückstellungen für wichtige Erneuerungen, Risikorücklagen, Steuern und ggf. auch Kapitaldienste an die Bank.

Bildet man die Differenz von beiden Seiten erhält man den Cashflow.  Je größer der Cashflow, desto mehr Geld wirft ein Investment ab. Somit ist der Kapitalfluss auch die Kennzahl für das Geld, dass Sie aus einer Investition monatlich erwarten können. Folglich ist es das passive Einkommen aus der Kapitalanlage. Ein Immobilieninvestment ist rentabel, sofern ein nachhaltig positiver Cashflow erzeugt wird. Hierbei liegt die Betonung vor allem auf dem Wort nachhaltig.

Unsere Infografik zum Cashflow erklärt das Prinzip nochmals vereinfacht:

Infografik, die den Cashflow erklärt

Nachhaltiges Investment

Nachhaltigkeit ist ein gern genutztes Wort, doch was bedeutet es im Zuge der Cashflow Berechnung? Über die Laufzeit des direkten Investments in Immobilien wird es Phasen geben, in denen bspw. durch Mietausfall, Wiedervermietung oder größere Reparaturen, weniger Einnahmen vorhanden sind als Ausgaben. Ein negativer Cashflow wäre demnach die Folge. Dies ist jedoch hoffentlich nur ein temporärer Zustand! Andererseits gibt es Phasen, in denen keine Reparaturen anstehen und ebenfalls kein Mieterwechsel stattfindet, dann ist Ihr Cashflow stark positiv. Beide Phasen gehören jedoch zu einem Investment dazu. Daher muss der Betrachtungszeitraum um die Nachhaltigkeit feststellen zu können größer gewählt werden. Erfahren Sie mehr über den Immobilienlebenszyklus.

Eine Möglichkeit ist, sich dazu am Steuerjahr zu orientieren. Da für die Steuererklärung sowieso alles auf den Tisch muss, kann hier auch ausführlich Bilanz gezogen werden. Unser Ansatz ist jedoch die Berücksichtigung Ihres Nutzungskonzepts bzw. Ihres Investments. Durch variable und individuell auf Sie und Ihre Anforderungen zugeschnittene Zeiträume können verschiedene Szenarien auch für die Zukunft simuliert werden, um gewinnbringende Entscheidungen zu treffen.  Dies ermöglicht die genaue Abstimmung von Nutzungskonzept, Immobilie und Ihren Vorlieben.

Von |2018-03-15T08:41:32+00:0011.03.2018|Kategorien: Bauherr, Finanzen, Immobilien, Investor, Neuigkeiten|Tags: , , |2 Kommentare

2 Comments

  1. BG Anlageimmobilien Juli 29, 2018 um 08:11 Uhr - Antworten

    Gutes Beispiel. Daumen hoch

    • PLACE Juli 30, 2018 um 12:50 Uhr - Antworten

      Vielen Dank! Es freut uns sehr, wenn Ihnen der Artikel gefällt.

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